Ziel des Vereins ist der Aufbau einer jüdischen Gemeinschaft in Ratingen, Aufhebung der Isolation der jüdischen Einwanderer und ihrer Familienmitglieder sowie Förderung der sprachlichen, sozialen und kulturellen Integration in die deutsche Gesellschaft.

Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Organisation von Veranstaltungen mit religiösem oder profanem Hintergrund, durch Sozialarbeit, Sprachkurse und Behördengänge sowie durch Unterstützung der neuen jüdischen Migrant/innen aus Osteuropa.

Ferner will der Verein an die Traditionen der alten Ratinger „Judenschaft“ anknüpfen, die nachweislich vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Nationalsozialismus bestand und seit 1853 eine Filialgemeinde der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf war. Auch heute noch steht der Jüdische Kulturverein Schalom in enger freundschaftlicher Kooperation mit der Düsseldorfer Gemeinde; die Ratinger Juden besuchen die Synagoge an der Zietenstraße in Düsseldorf-Derendorf, Verstorbene werden auf dem Israelitischen Friedhof an der Ulmenstraße (Nordfriedhof) beigesetzt.